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Forschungsprojekt „Zwischen Populismus und radikaler Demokratie, zwischen Partei und Bewegung: Zum diskursiven Nachleben von Platzbewegungen“

 Die Aussschreibung als PDF.

Wir suchen für die Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt „Zwischen Populismus und radikaler Demokratie, zwischen Partei und Bewegung: Zum diskursiven Nachleben von Platzbewegungen“ (Leitung: Martin Nonhoff und Seongcheol Kim) ab dem 1. September 2022 eine studentische Hilfskraft mit einer monatlichen Arbeitszeit von 32 Stunden. Der Arbeitsvertrag ist zunächst bis zum 31. März 2023 befristet, kann aber verlängert werden; eine längerfristige Anstellung wird angestrebt. Das Aufgabenfeld umfasst die Unterstützung bei der Erhebung und Auswertung von Daten zu öffentlichen Platzbewegungen in Russland, der Ukraine, Griechenland, Deutschland, Frankreich und Spanien; Literaturrecherche und -auswertung; Unterstützung bei Publikationen (z.B. Korrekturlesen); und weitere Hilfstätigkeiten.
Bewerben können sich BA-Studierende und MA-Studierende. Erwartet werden Interesse für Politische Theorie und vergleichende Politikwissenschaft (insbesondere Parteien- und soziale Bewegungsforschung), ein bisher sehr guter Studienverlauf, sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse und Verfügbarkeit ab dem 1. September 2022. Von Vorteil bei einer Bewerbung sind des Weiteren gute Spanischkenntnisse.
Nachfragen zur Ausschreibung können Sie an Martin Nonhoff (mnonhoff@uni-bremen.de) richten.
Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen/Transcript (in einem PDF-Dokument) schicken Sie bitte an Peter Arnhold (arnhold@uni-bremen.de). Bewerbungsschluss ist der 05.07. 2022. Die Bewerbungsgespräche finden im Juli statt.

VeranstaltungsplakatVeranstaltungsplakat
Filmvorführung mit Diskussion am 04.07.

Die kostenlose Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesung "Einführung in die politische Theorie" bei Prof. Nonhoff statt, ist jedoch offen für alle.

Das Veranstaltungsplakat können Sie hier herunterladen.

Wir zeigen den Film "Concerning Violence. Neun Szenen der antiimperialistischen Selbstverteidigung" von Göran Hugo Olsson  mit einem Vorwort von Gayatri C. Spivak (engl. Original m. dt. Untertiteln). Der Rückblick auf afrikanische Befreiungsbewegungen in Mozambique, Guinea-Bissau und
Angola kombiniert Archivbilder mit Texten des Philosophen und Widerstandskämpfers Frantz Fanon. Er konfrontiert uns mit eindringlichen
Fragen nach rassistischer Gewalt, anti-imperialistischem Widerstand und kolonialen Kontinuitäten.
In der anschließenden Diskussion verorten Matti Traußneck (Phillips-Uni
Marburg) und Miriam Yosef (Justus-Liebig-Uni Gießen) den Film ästhetisch,
historisch und gesellschaftlich. Caro Zieringer (Uni Bremen) moderiert das
Gespräch. Gemeinsam mit dem Publikum überlegen wir, was De-Kolonialität
"gestern" bedeutet hat- und wer sie "heute" wie praktizieren kann und
vielleicht sogar muss: Wie lässt sich De-/Kolonisation mit Fanon denken?
Welche Dis-/Kontinuitäten gibt es? Inwieweit kann Fanon uns helfen
Rassismus- und Antisemitismukritik zusammenzudenken? Welche Impulse
geben intersektionale Perspektiven und Kritiken auf Fanons Werk? Welche
Rolle spielt die Theorie dabei (nicht)? Und wie könnte eine de-koloniale Praxis
an der Uni aussehen?
18:15 Filmvorführung (90 Min.) & Pause| Diskussion 20:00 | Ende 21:15
Besucher*innen, für die 18:15 zu früh ist, können gerne um 20:00 zur
Diskussion dazustoßen. Der Film ist frei verfügbar in der Mediathek der
Bundeszentrale für politische Bildung unter bpb.de/mediathek.
Die kostenlose Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesung "Einführung
in die politische Theorie" bei Prof. Nonhoff statt, ist jedoch offen für alle.
Veranstaltungsort ist die Rotunde der Uni Bremen. Informationen zu Lage
und Barrierefreiheit gibt es unter t1p.de/1fin8
Wer via Zoom teilnehmen möchte/Fragen hat, meldet sich per E-Mail bei
Carolin Zieringer (sie/ihr) | zierinca@uni-bremen.de

Hegemony-Crisis-Intervention. TitelbildHegemony-Crisis-Intervention. Titelbild
Symposium vom 23.-25.09.2021

Die internationale Fachtagung "Hegemonie, Krise, Intervention. New Perspectives on Emancipatory & Radical Democratic Discourses" setzt sich kritisch mit den Arbeiten von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe, der sogenannten Essex-Schule der Diskursanalyse, sowie mit dem weiteren Feld der poststrukturalistischen Diskurstheorie auseinander. Es hinterfragt die Unterscheidung zwischen politischer Theorie und Praxis und zielt darauf ab, Perspektiven emanzipatorischer Projekte zu erkunden.

Zur Projektseite geht es hier

Interessierte an den Onlineveranstaltungen können sich hier anmelden.

 

Universität Bremen - MZHUniversität Bremen - MZH
Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur Frühphase der Bremer Universität

Die Ausschreibung zum Download

Ausschreibung: 3 Studentische Hilfskräfte im Projekt „Spurensuche – Politische Kämpfe um das Bremer Modell“

Für die Durchführung eines Forschungs- und Ausstellungsprojektes zur Geschichte des sog. „Bremer Modells“ unter der Leitung von Sebastian Möller und Martin Nonhoff, das aus dem Projektfonds 50 Jahre Universität Bremen gefördert wird, werden drei studentische Hilfskräf-te für den Zeitraum Februar bis Juni 2021 gesucht.

Zum Projekt
Ziel des Projektes ist die Rekonstruktion politischer Auseinandersetzungen um das Bremer Modell in der Frühphase der Universität Bremen anhand von Archivalien des Bremer Univer-sitätsarchivs und einschlägiger Sekundärliteratur sowie die Aufarbeitung der Befunde in einer Wanderausstellung. Diese Ausstellung soll bei den Formaten der 50-Jahr-Feierlichkeiten gezeigt werden (Open Campus, Campus City) und danach als Wanderausstellung auf dem Campus Impulse zur Verständigung über die politische Gestaltbarkeit der Universität in Ver-gangenheit, Gegenwart und Zukunft setzen. Parallel werden die digitale Aufbereitung der Ausstellungsinhalte auf einem Blog und Begleitveranstaltungen mit Zeitzeug*innen angestrebt. Die konkrete Arbeit im Archiv und an der Ausstellung soll von einem studentischen Kernteam durchgeführt werden, das von drei Hilfskräften mit jeweils eigenem Verantwor-tungsbereich (siehe unten) koordiniert wird. Diese Arbeitet wird in regelmäßigen Treffen der erweiterten Projektgruppe begleitet und reflektiert, der interessierte Universitätsangehörige aller Statusgruppen und verschiedener Fächer angehören.
Aufgabenbereiche
Die Hilfskräfte koordinieren gemeinsam die Arbeit des studentischen Kernteams und führen alle notwendigen Arbeitsschritte von der Archivarbeit bis zur Konzeption und Erstellung der Ausstellung in Absprache mit der Projektleitung weitestgehend eigenständig durch. Dabei übernehmen sie einen der folgenden Verantwortungsbereiche:

  • Prozesskoordination: Sie sind zentrale/r Ansprechpartner/in für die Projektleitung und sorgen für die Einhaltung der Projektziele und –deadlines. Sie moderieren und dokumentieren den Arbeitsprozess.
  • Archivarbeit: Sie sind zentrale/r Ansprechpartner/in für das Universitätsarchiv und koordinieren die Recherche, Auswahl und Auswertung des Archivmaterials.
  • Ausstellungskonzeption: Sie sind zentrale/r Ansprechpartner/in für das Projektteam 50 Jahre Universität Bremen und koordinieren die Konzeption und Erstellung der Wanderausstellung.

Neben den Hilfskräften werden voraussichtlich weitere Studierende als Praktikant*innen und Freiwillige beteiligt sein. Die Aufgabe der Hilfskräfte wird es sein, das Team zu koordinieren und die Verantwortung für die Umsetzung zu übernehmen.

Wir erwarten

  • laufendes Studium der Politik-, Geschichts- oder Sozialwissenschaften an der Universität Bremen (Bachelor oder Master),
  • Interesse an der Geschichte der Universität Bremen
  • die sichere Beherrschung der deutschen Sprache,
  • eine zuverlässige, gewissenhafte, strukturierte und zielorientierte Arbeitsweise,
  • Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme für den Erfolg des Projektes,
  • Bereitschaft zu Archivarchiv und Erstellung von Ausstellungsmaterialien,
  • Bereitschaft zur Beteiligung bei evtl. Begleitprogrammen zur Ausstellung beim Open Campus Day 2021 und bei Campus City im Wintersemester 2021/22,
  • idealerweise Vorerfahrungen in einer der Schwerpunktaufgaben

 

Stundenumfang

Der Arbeitsumfang beträgt 20 Stunden/Monat. Die konkreten Arbeitszeiten können im Team vereinbart werden. Die Netto-Vergütung beträgt 11,13€ pro Stunde. Die Verträge sollen vom 01.02.2021 bis zum 30.06.2021 laufen. Eine Projektbeteiligung über die Vertragslaufzeit hin-aus ist erwünscht (v.a. in der Vorbereitung und im Rahmen von Campus City im Winterse-mester 2021/22).

Bewerbung
Wenn Sie Interesse an einer der Stellen haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Be-werbung in Form einer PDF-Datei, bestehend aus Anschreiben mit Motivation, Lebenslauf und einem Kurzessay zum Bremer Modell (1 Seite, Warum ist das Bremer Modell interessant bzw. relevant?) bis zum 25.11.2020 per E-Mail an Peter Arnhold (arnhold@uni-bremen.de). Bitte machen Sie im Anschreiben deutlich, für welchen der drei Verantwortungsbereiche Sie sich bewerben und begründen Sie dies kurz. Die Auswahlgespräche sollen am 03.12. vormittags stattfinden. 

Weitere Informationen
Für Rückfragen zu den Stellen stehen Sebastian Möller (smoeller@uni-bremen.de) und Martin Nonhoff (mnonhoff@uni-bremen.de) gerne zur Verfügung. Sollten Sie Interesse an der Mitwirkung am Projekt als Praktikant*in oder Freiwillige*r haben, können Sie sich ebenfalls gerne bei den Projektleitern melden!

Plakat Plakat "Wilde Theorie 23"
Wilde Theorie #23 mit Claudia Brunner

Vortrag und Diskussion: 14. Januar 2020, 18.00 (s.t.) – 19.30 Uhr

Workshop für Interessierte: 15.Januar 2020, 10.15 – 12.45 Uhr
Anmeldung unter: gundula.ludwig@uni-bremen.de

Raum 7.2210 (InIIS), Unicom Gebäude, Mary-Somerville-Straße (Haus Wien) 7

Das Plakat zum Herunterladen (PDF)

Gewalt ist nicht nur Ereignis, sondern auch Prozess und Verhältnis. Sie zerstört Ordnung nicht nur, sondern begründet sie und hält sie aufrecht. Der Dimension des Wissens wird dabei in konventioneller Forschung wenig Bedeutung beigemessen, gilt sie doch als Gegenteil von oder als Gegenmittel zu Gewalt. Mit dem Begriff der »epistemischen Gewalt« rückt Claudia Brunner den konstitutiven Zusammenhang von Wissen, Herrschaft und Gewalt in der kolonialen Moderne, unserer Gegenwart, in den Fokus. Ausgehend von feministischer, post- und dekolonialer Theorie konturiert sie in Auseinandersetzung mit den Konzepten struktureller, kultureller, symbolischer und normativer Gewalt ein transdisziplinäres Konzept epistemischer Gewalt.

Informationen zum Forschungsprojekt Epistemic Violence und zu Claudia Brunner finden Sie hier.

Wilde Theorie ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Bremer Kolloquiums für Politische Theorie unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Nonhoff. Hier stellen Theoretiker_innen, die sich in der Phase zwischen Doktorarbeit und Professur befinden, aktuelle Arbeiten zur Diskussion. Gelegenheit dafür gibt jeweils ein öffentlicher Vortrag im Bremer Kolloquium für Politische Theorie und ein Workshop am folgenden Morgen. Zu den Workshops bitten wir um vorherige kurze Anmeldung; gerne spätestens eine Woche vorab.

 

 

Illustration für Call of Papers (Foto: Pixabay)Illustration für Call of Papers (Foto: Pixabay)
New Perspectives on Emancipatory & Radical Democratic Discourses

Die Ausschreibung zum Download (PDF)

This international symposium marks 2020 as the anniversary year of Ernesto Laclau and Chantal Mouffe’s seminal works, most prominently the 35th jubilee of “Hegemony and Socialist Strategy”. The publication sparked heated debate about the promises and potential
advantages of a post-Marxist project in an age of hegemonic neoliberal globalisation. It also laid the foundation for a fruitful anti-essentialist, post-structuralist theory of siscourse and hegemony, which strongly influenced strategies of the Left. While anniversaries are usually an occasion to celebrate, the political developments over the last few decades – the rise of right-wing groups and parties, growing inequalities, intensification of the global climate
crisis – hardly give reason to rejoice. In this vein, this jubilee provides an impulse for critical engagement both with the work of Laclau and Mouffe, as the so-called Essex School of Discourse Analysis, and with the broader field of post-structuralist discourse theory. The symposium is aimed at exploring possible future trajectories, moving beyond contextual adjustments and avoiding welltrodden paths.
All proposals examining theoretical  interventions and political implications of Laclau and Mouffe’s work are welcomed. We particularly encourage the submission of papers on the following questions: 

  • The relationship between radical democracy and populism: can the affirmative turn toward left populism be considered as a viable political strategy? Which conclusions can be drawn
  • from past left-wing populist projects? How can the relationship between radical democratic practice and left-wing populist strategy be systematised?
  • Re-evaluation of class as an analytical category for the discursive theory of hegemony: how can we – after Laclau and Mouffe’s intervention – revisit a critical engagement with class politics? How can we consider class in an anti-essentialist mode? How might the organisation of social struggles (including “identity politics”) around the category of class prevent their
  • incorporation into capitalist logic?
  • The plurality of emancipatory political practices: which different manifestations of emancipatory political practices can we articulate within and beyond the Essex School? How might we connect mainstream-oriented institutionalism with radical democratic theories and a discursive-hegemonic understanding
  • of politics and the political? Which challenges and pitfalls does post-structuralist institutionalism face and how can these
  • be overcome?

This international and interdisciplinary symposium challenges the distinction between political theory and practice. It is designed to
bring together scholars (graduate students as well as early-career and established researchers) and activists interested in the development of emancipatory political projects.

Submissions

We are accepting proposals for individual and joint papers (20 minutes). The deadline for submission is January 31st, 2020. Proposals
should consist of a single PDF file containing: presenter’s name, email address, institutional affiliation (if relevant); title of presentation and abstract (max. 300 words) including 3–5 keywords; brief biographical information of presenter (max. 100 words). We will confirm receipt of proposals. If accepted, participants
will be invited to submit papers for pre-circulation (max. 6000 words) by September 7th, 2020. There is no conference fee for participants.

Dates

January 31st, 2020: submission of abstracts
February 20th, 2020: notification of selection
September 7th, 2020: submission of papers
October 7th–9th, 2020: symposium

Speakers & Panelists

Paula Diehl, Kiel University
Lisa Disch, University of Michigan
Jason Glynos, University of Essex
Oliver Marchart, University of Vienna
Yannis Stavrakakis, Aristotle University of Thessaloniki

Organising Committee

Michalina Golinczak, European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Martin Nonhoff, University of Bremen
Milos Rodatos, University of Greifswald

Contact

Proposals and queries should be directed to both
golinczak@europa-uni.de and milos.rodatos@uni-greifswald.de.

 

Plakat für den Vortrag und Workshop mit Shalini RanderiaPlakat für den Vortrag und Workshop mit Shalini Randeria
Öffentlicher Vortrag und Workshop mit Shalini Randeria am 02./03.07.

Öffentlicher Vortrag mit Workshop

Das Programm und das Plakat zum Herunterladen (PDF).

Vortrag von Shalini Randeria | Wien, Genf, Bremen
Demographic Panics and the Violence of Soft Authoritarianism
mit Michael Flitner und Klaus Schlichte | Bremen
02.07.19 | Dienstag | 18:00 - 20:00 Uhr | Rotunde (Cartesium), Uni Bremen

Workshop mit Shalini Randeria und Ranabir Samaddar | Calcutta Research Group
Soft Authoritarianism, Primitive Accumulation and the Law
Moderation: Martin Nonhoff | Bremen
03.07.19 | Mittwoch | 10:30 - 14:30 Uhr |UNICOM 7.2210 (InIIS, Mary-Somerville-Straße 7, Haus Wien)
Für den Workshop wird um Anmeldung unter woc@uni-bremen.de gebeten.

Beide Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt.

The lecture will address the politics of demographic panics which we are currently observing across the globe and which are entangled with geo-political interests and the increasing strength of ethno-national
identities. Imaginations of the purity of the nation coupled with perceptions of differential fertility rates fuel pro-natalist discourses and policies especially in Eastern Europe, which is also witnessing a strong antifeminist backlash. The same mix of factors, however, lead to selective anti-natalism for the poor and for
religious minorities in India, for example, where a model of economic development based on neo- Malthusian premises continues to animate a state-driven population control program. The links between soft authoritarianism and the demographic imagination in different regions of the world will be explored to delineate the intimate ties between body politics and the body politic. Contemporary dynamics of the governance of reproduction in a world imagined as simultaneously under-populated and over-populated will be considered against the background of the global history of (post)-colonial population control.

Shalini Randeria, Professorin für Sozialanthropologie und Soziologie, ist seit Januar 2019 Excellence Chair der Universität Bremen. Sie ist Rektorin des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen in Wien und lehrt am Graduate Institute for International and Development Studies in Genf, wo sie auch das Albert Hirschman Centre on Democracy leitet. In Bremen baut sie im Rahmen der interdisziplinären Forschungsplattform „Worlds of Contradiction“ (WoC) an der Schnittstelle von Kultur-, Rechts- und Sozialwissenschaften eine Forschungsgruppe zu „Soft Authoritarianism“ auf.

Zum Workshop am Folgetag sind alle ganz herzlich eingeladen, insbesondere Nachwuchswissenschaft*innen (MA, PhD und Postdoc).

Lektüre zur Vorbereitung:
Randeria, Shalini. (2007). “The State of Globalization: Legal Plurality, Overlapping Sovereignties and Ambiguous Alliances between Civil Society and the Cunning State in India”. Theory, Culture & Society 24
(1): 1–33.
In deutscher Fassung: Randeria, Shalini. (2006). „Rechtspluralismus und überlappende Souveränitäten: Globalisierung und der »listige Staat« in Indien“, Soziale Welt 57: 229-258

Der öffentliche Vortrag und der Workshop werden von WoC gemeinsam mit dem Institut für Interkulturelle und Internationale Studien und dem Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft der Universität Bremen
veranstaltet. Sie sind Teil des Kolloquiums für Politische Theorie.

 

Plakat Plakat "Wilde Theorie 22"
Diskussion und Workshop am 28./29. Mai

Wilde Theorie #22 mit Clare Woodford

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Für die Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung erforderlich (martin.nonhoff@uni-bremen.de). 

Das Plakat zum Download (PDF)

Talk
From Melancholia and Mourning to Hatred and Fear: 'Left' politics against polarization and hate
Tuesday, 28 May 2019, 18h, InIIS, Room 7.2210


The rise of the far-right and increasing polarization of political views across Europe and the Americas have dashed post-2008 hopes of a more progressive turn in world politics. In response we may look to the left to help mobilize resistance to widespread xenophobia, yet many argue that the left is trapped in melancholia, still struggling to remake itself after the Cold War ‘loss’ of Marxism. I suggest that the melancholia diagnosis risks contributing to further polarization. In contrast I argue that, although at first it appears to fall prey to the same concerns, when freed from the restraints of the messianic, Jacques Derrida’s work of mourning Marx can help us ‘work through’ the post-Cold War impasse more productively, indicating two areas that require urgent attention. First, institutional design which better supports emancipation, and second construction of effective strategies to confront the dominance of the affective matrix of xenophobia.

Workshop
Against inequality and hatred? Neoliberalism and desire
Wednesday, 29 May 2019, 10:15-12:45
InIIS, Room 7.2210

In this workshop I hope to discuss the differences and similarities between Deleuze and Lacan’s conception of desire and the relevance for a radical politics that can fight economic inequality today. Although these themes may seem disparate both Deleuze and Lacan strongly influence the poststructuralist politics at the forefront of a new left theory and collective practice emerging from the 2011 wave of protests, anti-austerity marches and the Arab spring. However concerns remain about complicity between poststructuralism and neoliberalism that also feed into concerns about the current proliferation of hatreds prevalent in democratic politics today. The question for the workshop is whether the concept of desire (and which concept of desire) In Lacan and Deleuze’s work (part of a tradition that is at the centre not just of poststructuralist thought, but the wider critical theory tradition) can help us theorise strategies of resistance to neoliberalism or will hinder any such project. The workshop will draw on feminist and queer theory (Adriana Cavarero and Judith Butler), affect theory (principally in the work of Sara Ahmed), as well as the work of Michel Foucault, Jacques Derrida, Jacques Lacan, Gilles Deleuze, Jacques Rancière, Bonnie Honig and Christoph Menke.

Plakat zum Open Campus Tag 2019 der Uni BremenPlakat zum Open Campus Tag 2019 der Uni Bremen
Auch das InIIS ist vertreten

Am 15. Juni 2019 lädt die Universität Bremen ab 14:00 Uhr unter dem Motto „WELTEN ÖFFNEN – WISSEN TEILEN“ zu einem OPEN CAMPUS ein!

In einer gemeinsamen Pagode des Fachbereichs 8 - Sozialwissenschaften beteiligen sich auch Wissenschaftler*innen des InIIS:

15:00 Uhr

Populismus: Gefahr für die Demokratie oder notwendiges Korrektiv?

Bremer Politikschnack mit Prof. Dr. Martin Nonhoff und Prof. Dr. Lothar Probst vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) und Prof. Dr. Karin Gottschall vom Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) und Dekanin des Fachbereichs 8.

16:00 Uhr
Die Zukunft der Türkei in Zeiten autoritärer Herrschaft

Bremer Politikschnack mit Dr. Roy Karadag vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Dr. Ulrike Flader und Dr. Nurhak Polat vom Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft (IfEK)

17:00 Uhr

Die EU unter Druck: Ende oder Aufbruch?

Bremer Politikschnack mit Prof. Dr. Susanne Schmidt vom Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Prof. Dr. Arndt Wonka vom Institut für Europastudien (IES) und Dr. Mandy Boehnke von der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS)

Das Publikum ist herzlich eingeladen, diese Frage mit den Wissenschaftler*innen zu diskutieren! 

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

 

Demokratie und Wahrheit: PlakatDemokratie und Wahrheit: Plakat
Tagung der DVPW Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte

Zur Tagungsseite "Demokratie und Wahrheit" der Tagung der DVPW Sektion "Politische Theorie und Ideengeschichte" geht es hier.